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    Mein Jahr in Kairo

    Der Leser wird hineingestellt in das verwirrende Mosaik eines fremden Gesellschaftsgefüges. Der berufliche Alltag an einer deutschen Schule mit der Spannung zwischen den verschiedenen kulturellen und religiösen Eigenarten in ihrer täglichen Präsenz,  der äußere Überlebenskampf im Moloch der 22-Millionen-Stadt Kairo und der innere Erfahrungsweg durch persönliche Begegnungen und eindringliche Situationen in der Stille der Wüste werden bisweilen drastisch, immer packend authentisch entfaltet. Diese Tagebuchreise ergreift Herz und Verstand; in ihrer Bilanz erscheinen Menschenwürde und die Achtung vor der Natur als sehr verletzlich.

     

    Veranstaltungen

    Lesungen

    Mai:
    Lesung am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:30 Uhr, Gemeindehaus Ovenstädt/Petershagen, Brinkstraße 11

    Juli:
    Lesung & Piano am Freitag, 6. Juli, 18:30 Uhr in Minden,
    Anfrage und Anmeldung über das Kontaktformular

    August:
    Lesung & Piano mit Fotoausstellung
    Sonntag, 19. August, 11:00 Uhr in Speyer /Rhein, Adenauerpark

    September:
    Lesung & Piano mit Fotoausstellung
    Sonntag, 23. September, 11:00 Uhr in Rinteln/Weser, Familienzentrum, Ostertorstr. 2


    Jetzt Probehören:

     

     

  • Leseprobe

    Samstag, 11. Oktober
    Das erste Reiten
     Ich habe eine Verbindung zum Reiten geknüpft, zum Reiten in Giza in der Wüste. Wie habe ich mich auf mein erstes Date gefreut! Gestern war es so weit, ich bin in der Wüste geritten! Was für ein Glück!
    Es begann gleich früh am Morgen. Da dachte ich, wieso soll ich erst um zehn Uhr dort sein, zum Termin, ich kann doch schon früher hinfahren und mich ein bisschen in der Gegend umschauen! Gute Idee. Gedacht, gemacht. Also stand ich früh am Morgen auf und war dann gegen acht Uhr bereit.
    Freitagfrüh waren die Straßen recht leer und der Taxler, ein gut gekleideter, wohlgestalteter Mann mittleren Alters in einem gepflegten, schwarz-weißen Auto war mit 40 Pfund einverstanden. Wir fuhren los und kamen recht und schlecht ins Gespräch. Giza ist ein lang gezogener Ort, und als ich sagte, dass ich zu den Pyramiden wolle, da machte er die Gebärde des Reitens mit allerlei gutturalen Lauten, zeigte mir schließlich die Visitenkarte eines Freundes. Ich zeigte ihm die Visitenkarte, die mir eine Schülerin aus der siebten Klasse gegeben hat, die auch reitet. Da es noch sehr früh am Tag war, ließ ich mich gut gelaunt von dem Taxler bei seinem Freund abliefern, der auch Reiten anbietet und noch dazu ägyptische Düfte. Mal sehen, was der Tag so bringt! Ich dachte mir, dass ich ja bis zehn Uhr noch viel Zeit habe und mir alles in Ruhe erst mal ansehen kann und dann weitergehen.

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  • Biografie

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    Helga L. Schwab, geboren 1948, Gymnasial- und Waldorflehrerin, Kunsthandwerkerin, Autorin zweisprachiger Lyrik und  zahlreicher Biografien wird immer wieder von Abenteuerlust, Pioniergeist und Fernweh gepackt.

    Tiefe Achtung vor der Mitwelt, sei es Mensch, Tier, Pflanze oder Stein, Vertrauen in die eigene, intuitive Kraft,  das Leben mit allen Sinnen selbstverantwortlich gestalten zu können – das bestimmt ihren Lebensweg.


     

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    Bitte bestellen Sie "Mein Jahr in Kairo. Allah ist größer." beim Wagner-Verlag:

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  • Eindrücke

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